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13.06.10
Kickers Luzern - Ägeri 0:1 (0:0)
 
Tribschen Luzern. – 350 Zuschauer. – SR Stomeo – Tor: 77. Rogenmoser 0:1. – Kickers: Cavelti; Abreu, Schilter, Ukaj, Djurdevic (80. Aneas); Loshai (59. Maric), Rama, Wright, Kistler (73. Procopio); Siegrist, Fischer. - Ägeri: Heinrich; Villiger, Grob, Brugnoli (82. Kienzler), Studer; Lüönd, Wermelinger, Rogenmoser, Riboni (76. Gschwend); Iten (66. Erincik), Häusler.

Chancenplus Ägeri
Das Spiel begann sehr gut für Ägeri: Schon in den Startminuten erhielt Ägeri-Captain Häusler nach einem langen Ball die Einschusschance, verpasste den Ball aber knapp. In der Folge bemühten sich beide Teams redlich, aber die Fehlpassquote war insbesondere beim FC Kickers sehr hoch. Ägeri operierte viel mit langen Bällen und Befreiungsschlägen, liess aber so in der Verteidigung sicher nichts anbrennen. Nach Ablauf einer halben Stunde wollten die vielen mitgereisten Ägerer Zuschauer erstmals jubeln: Gabi Iten erlief einen langen Ball, düpierte seinen Gegner mit seinem Antritt, deckte den Ball in seiner unnachahmlichen Art perfekt ab und konnte auf Cavelti losstürmen. Die Schussabgabe missriet etwas und der herauslaufende Keeper blieb Sieger. Kickers kam danach ebenfalls zu zwei Chancen. Heinrich lenkte einen Freistoss über die Latte und als sich Heinrich und Lüönd über eine Befreiungsaktion uneinig waren, konnte der Kicker-Stürmer Siegrist nicht davon profitieren.

Zähflüssig bis zum Siegtor
Die zweite Halbzeit glich lange der ersten, bis Ägeri mehr und mehr nachsetzte und mit generösem Einsatz eine Entscheidung herbeizuführen versuchte. Ägeris Studer wurde zum Tor-Vorbereiter als er einen missglückten Befreiungsschlag übernahm, sich bis zur Torauslinie durchtankte und die Flanke zur Mitte brachte. Rogenmoser drosch den Ball aus der Luft unter die Latte. Der Jubel Ägeris über dieses 0:1 war riesig. In den folgenden Minuten drehte das Spiel natürlich völlig. Kickers warf alles nach vorne, spielt lange Bälle in den Strafraum, die Stürmer versuchten die Bälle zurückzulegen und die zweite Reihe sollte es richten. Das gelang genau zweimal hervorragend: Ägeris Torhüter Heinrich musste sich zweimal gewaltig strecken und konnte die fast sicheren Torerfolge mirakulös verhindern.

Brugnoli’s Traum wurde wahr
Ohne Kredit nach sechs zum Teil demotivierenden Niederlagen (z.B. Muri 2:3, nach 2:0 Pausenführung!) schaffte Ägeri damit fast ein Wunder: 4 Siege in Folge und der verdiente Klassenerhalt. Kickers musste nach dem Schlusspfiff bange Minuten überstehen: 2. Liga oder Inter? Nachdem alle anderen Resultate bekannt waren jubelte dann auch Kickers. Gratulation allen zum Klassenerhalt!
 
Download: Matchbericht
 
Autor: Waltenspühl

 

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