| 20.09.09 | |||
| FC Ibach - FC Aegeri 1:1 (0:0) | |||
| Dürftige Kost – Gerechtes Unentschieden Das Derby versprach einiges, musste doch Ägeri zumindest punkten und Ibach hätte mit einem Sieg eventuell erster Verfolger von Leader Buochs werden können. Es resultierte ein Spiel ohne Fluss, gemeinsam blieb die hohe Zuspiel-Fehlerquote. Ägeri stand am Schluss dem Siegtreffer näher. |
|||
|
Gerbihof Ibach. – 380 Zuschauer. – SR Bozcelik. – Tore: 57. Mehidic 1:0. 79. Lüönd 1:1 – Ibach: Memedi; Saner (86. Wasescha), Kost, Philipp Merle, Steiner; Lüönd (54. Jurendic), Rey, Lüthold, Schnarwyler; Tonelli (46. Daniel Merle), Mehidic. – Ägeri: Schnieper; Mirco Häusler, Grob, Twerenbold (61. Limacher), Studer; Riboni (72. Iten), Dario Häusler, Mazenauer, Rogenmoser, Lüönd; Gschwend. Kaum Torsituationen Ibach versuchte mit Kombinationsfussball die verstärkte Ägerer Defensive auszuspielen und Ägeri operierte mehrheitlich mit langen Bällen aus der Abwehr heraus lautete das Fazit bereits nach der ersten Halbzeit. Grundlegend änderte sich daran nur wenig bis zum Schluss des Spiels. Erstmals ein Anzeichen von Gefahr ergab sich nach der Startviertelstunde, als der Ägerer Verteidiger Mirco Häusler einen Ibach-Querpass knapp nicht erreichte, Schnarwyler mit dem Ball am Fuss an ihm vorbeilief und einen Rückpass auf Lüthold spielen konnte. Dessen Schuss wurde aber abgeblockt. Eine weitere Viertelstunde brauchte es bis zu einer nächsten Torschussmöglichkeit der Ibächler: Ein Kopball-Pingpong landete via Philipp Merle auf dem Kopf von Schnarwyler und dann aber nicht im Tor des von Ägeri-Goalie Schnieper gut gehüteten Tores. Kurz vor dem Pausenpfiff dann die erste 100%-ige Torchance, diesmal für Ägeri. Riboni bediente Dario Häusler mustergültig auf der 5-Meterlinie. Der Ball sprang aber auf dem etwas holprigen Boden unglücklich auf und Dario Häusler sah seinen Stupser von Ibach-Hüter Memedi abgewehrt. Offiside ist, wenn der Spielleiter gepfiffen hat Nach der Pause verstärkte Ibach seine Offensivbemühungen, Trainer Jurendic reduzierte seine Viererkette um einen Verteidiger. Eine sinnvolle Massnahme, spielte Ägeri doch nur mit Gschwend als einzigem Stürmer, der aufopferungsvoll weite Wege ging, um die Ibach-Verteidiger abzulaufen. Gleich beim ersten Corner hatte Ibach seine 100%-ige Tormöglichkeit. Mehidic verfehlte mit dem Kopf einen Meter vor dem Tor den scharf getretenen Corner. Beim nächsten Ägerer Angriff wurde ein Solovorstoss von Gschwend im 16-Meterraum von einem Ibach-Verteidiger regelwidrig, da beidhändig stossend beendet. Der Pfiff des Spielleiters blieb aus. In der 58. Minute die Spielsituation, welche Ägeri-Trainer die Contenance verlieren liess: Spielertrainer Jurendic dribbelte sich durch und bei seiner flachen Hereingabe stand am vorderen 5-Meterrraum ein Ibach-Stürmer in Ballrichtung im Offside. Der Schiedsrichter-Assistent hob die Fahne. Die Ägerer Verteidigung erklärte sofort den Angriff in Erwartung des Pfiffes eigenmächtig für beendet und blieb stehen. Mehidic, der nicht im Offside stand lief durch, übernahm die Hereingabe und umspielte ruhig und vor allem ganz alleine gelassen den Ägerer Torhüter Schnieper und schob zum 1:0 ein. Sicher glücklich für Ibach, doch in einer extremen Auslegung des Positionsoffsides möglich, wäre da die Irritation durch den in Ballnähe stehenden Ibächlers nicht gewesen. Als Folge davon musste der aufgebrachte Ägeri-Trainer Brugnoli das Spiel von den Zuschauerrängen aus weiter verfolgen. Das Spiel aber ging weiter und Ägeri wurde nun von Minute zu Minute endlich offensiver und kam zu guten Torchancen. In der 73. Minute wäre der Ausgleich beinahe gefallen: Gschwend traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten und den Nachschuss konnte Kost auf der Linie klären. Fünf Minuten war der Ausgleich Tatsache: Nach einem abgewehrten Eckball von Ägeri misslang Mirco Häusler sein Schuss aus 30 Metern und der Ball landete in den Füssen vom unermüdlich rackernden Lüönd. Mit einer schnellen Körperdrehung liess er Verteidiger Steiner stehen und schoss den Ball unhaltbar zum 1:1-Ausgleich ein. Vier Minuten vor Schluss dann noch beinahe der Siegtreffer für Ägeri. Memedi musste sich mächtig strecken, um den plazierten Kopfball von Iten am Überschreiten der Linie hindern zu können. Ägeri hat gezeigt, dass es die hohe Niederlage in Buochs gut verarbeitet hat und kam verdient zum Punktgewinn. Bei Ibach lief über die gesamte Spieldauer wenig Konstruktives zusammen. Ägeri hat am nächsten Wochenende (Sonntag 27. Sept. 09, 15:00 Uhr auf der Chruzelen in Unterägeri) die Chance, gegen das „Team Aargau U-21“ mit einem Sieg den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu bewerkstelligen. Ibach reist wiederum als Favorit nach Luzern zum FC Kickers und muss sich steigern, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. |
||
| Download: Matchbericht | |||
| Autor: Wam | |||
| Zurück |
| Alle Newseinträge anzeigen |